Folgen der ansteigenden Inzidenzwerte und Auswirkungen des aktuellen „Lockdown light“ ab dem 2. November 2020

Aufgrund der in den letzten Wochen ständig gestiegenen Inzidenzwerte in den Landkreisen in Hessen und der in der Folge nun verschärften Maßnahmen im Kampf gegen das Corona- bzw. SARS-CoV-2-Virus in Deutschland sollen ab 2. November 2020 Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden. Somit wurden zu Recht sowohl Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme der Sportausübung allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand als auch kulturelle Veranstaltungen, wie Theater- Oper- und Kinobetrieb untersagt sowie nur Personenansammlungen in der Öffentlichkeit mit Personen des eigenen oder eines weiteren Haushalts gestattet, höchstens jedoch mit einer geringen Personenanzahl.

Ebenfalls zu Recht sind viele Entscheidungsträger in Sorge um den Fortbestand von Kulturdarstellungen und Sportausübung.

Letztendlich müssen aber auch Volkstanzaktivitäten in unseren Mitgliedsgruppen sowie Kulturveranstaltungen, wie bspw. Theateraufführungen von Mundarttheatergruppen zunächst für die nächsten Wochen bis 10. Januar 2021 ruhen.

Wenn wir uns ALLE danach verhalten und daran arbeiten, haben wir gute Chancen, diese Pandemie einzudämmen und baldmöglichst auch wieder unseren Freizeitaktivitäten nachgehen zu können.

Absage der Herbsttagung am 7. November 2020

COVID-19 hat die Welt und auch uns im Griff. Die vergangenen Wochen und  Monate hatten positive Entwicklungen aufgezeigt und gaben Grund zur Hoffnung. Einzelne Gruppen haben wieder mit ihren Übungsstunden begonnen, mit viel Kreativität Volkstanz mit Abstand und unter strikter Beachtung von Hygieneregeln betrieben. Musikanten trafen sich wieder zum Musizieren und wir konnten verschiedene handwerkliche Seminare veranstalten. Die Infektionszahlen blieben weitgehend stabil und wir planten eine andere als sonst, aber immerhin eine eintägige Herbsttagung durchzuführen.

Aber nachdem die Sonnentage offenbar vorbei sind, es kühler würde und der Herbst bei uns eingekehrt ist, wir uns vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, stellen wir fest, wie brüchig und verwundbar unser Leben und unsere Gesundheit, wie trügerisch dieser zwischenzeitliche positive Zustand ist. Die Inzidenzwerte steigen, Hotspots schießen wie Pilze aus dem Boden und wir tun gut daran, unser gesellschaftliches Leben ein Stück zu reduzieren. Wichtig ist, dass wir gesund bleiben und daher ist es wichtig, dass jeder prüft, ob eine Reise oder eine Feierlichkeit notwendig ist oder sie nicht verschoben werden kann.

Seminare und Aktivitäten im kleineren Rahmen können unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in den Regionen, wo es die Inzidenzwerte zulassen, auch noch durchgeführt werden.

Eine Veranstaltung wie eine HVT-Tagung, zu der sich Menschen aus allen Teilen Hessens in Wolfshausen treffen, ist aber eine ganz andere Nummer. Und nachdem dir Werte im Landkreis Marburg-Biedenkopf bei fast 80 liegen, können wir die Durchführung dieser nicht mehr verantworten.

Ich sage daher namens des Landesvorstandes der HVT die uns so vertraute Herbsttagung am 7. November 2020 in Wolfshausen ab.  Hier geht es um uns alle, um unsere und die Gesundheit unserer Familien und um unseren gemeinsamen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich setze auf Euer Verständnis und wünsche Euch sowie Euren Familien alles Gute.

Hinweis: Die bereits überwiesenen Tagungskosten wird Dirk Lölkes in den nächsten Tagen zurück überweisen. Nachfragen hierzu sind nicht notwendig.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund.

Torsten Frischkorn
Landesvorsitzender

Corona: Sachstand zum 1. August 2020

Nach monatelangen Einschränkungen und Kontaktverboten gibt es aktuell eine weitere Änderung:

Angesichts weiterhin positiver Entwicklungen der Corona-Pandemie in Hessen hat die Hessische Landesregierung beschlossen, dass ab dem 1. August 2020 wiederum Mannschaftssportarten uneingeschränkt ausgeübt werden können. Zuletzt waren Kontaktsportarten, wie auch Tanzen, nur bis maximal zehn Personen möglich.

Ab August können der Schulsport sowie sämtliche Teamsportarten, somit auch Volkstanzen, ohne Anzahlbeschränkung ausgeübt werden. Wichtig dabei bleibt aber, dass die Hygieneregeln in den Vereinen und Gruppen eingehalten werden.

Dies ist ein bedeutender Schritt hin zu mehr Normalität in unserem Vereins- und Gruppenalltag. Die Vereine und Gruppen sind hierbei weiterhin angehalten, Hygienekonzepte zu erarbeiten und vor Ort mit Leben zu füllen. Insbesondere beim Zugang zu den Sportstätten, Übungsräumlichkeiten o.ä. sollten Warteschlangen und somit unnötige Kontakte vermieden und in den Umkleiden sowie Sanitäranlagen auf Abstands- und Hygieneregeln geachtet werden.

Einzig das gemeinsame Singen und das gemeinsame Musizieren mit Blasinstrumenten in Räumen unterliegen weiterhin Einschränkungen.

So kann gemeinschaftlicher Gesang bis auf Weiteres nur im Freien stattfinden. Da beim Singen insgesamt überdurchschnittlich viele Aerosole freigesetzt werden, diese infektiös sein können, sofern eine Sängerin bzw. ein Sänger virusinfiziert ist, ist hier besondere Vorsicht geboten. Ähnliches trifft auch auf die Musikantinnen und Musikanten von Blasinstrumenten zu.

Um diesem Infektionsrisiko zu begegnen, muss bis zum 31.01.2021 weiterhin auf gemeinschaftlichen Gesang und die Nutzung der Blasinstrumente in Gruppen in geschlossenen Räumlichkeiten verzichtet werden.

Im Freien und unter Berücksichtigung der Abstandsregelungen können jedoch Chor- und Blasinstrumentenproben stattfinden.

Allgemeine Hygieneregeln

I. Vorbemerkung

Im Spannungsfeld zwischen den Freiheitsrechten der einzelnen Menschen und der staatlichen Fürsorge für die Bürgerinnen und Bürger und deren Familien einerseits und Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus andererseits wurde mit einem flächendeckenden Lockdown des gesamten Alltagslebens einschließlich des Vereinslebens im März 2020 dem Infektionsschutz Vorrang gegeben.

II. Wiederaufnahme der Vereinsaktivitäten

Dank zahlreicher Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen ist die Zahl der Neuinfektionen auf ein erfreulich niedriges Niveau gesunken, so dass Lockerungen im Alltag möglich sind; jedoch ist die Einhaltung bestimmter Hygieneregeln zwingend notwendig.

Über diese Hygienemaßnahmen sind daher alle Vereins- und Gruppenmitglieder sowie Gäste und Besucher auf geeignete Weise hinzuweisen. Die Mitglieder der Vereine und Gruppen in der HVT gehen bei der Umsetzung von Schutz- und Hygieneplänen mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Kinder und Jugendlichen sowie alle Erwachsenen die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.

Hygienemaßnahmen

Personen mit einer Symptomatik, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet , dürfen die Übungsräume oder das Vereinsheim nicht betreten.

Bei Auftreten solcher Symptome während der Übungszeit sind die betreffenden Gruppenmitglieder zu isolieren. Bei Kindern und Jugendlichen werden die Sorgeberechtigten informiert und es wird empfohlen, mit dem behandelnden Hausarzt oder dem Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen. Die betroffene Person darf erst wieder die Übungsstunden aufsuchen, wenn mit einer Bescheinigung eines Arztes oder des Gesundheitsamtes das Vorliegen eines Verdachtsfalles ausgeschlossen wird.

Darüber hinaus gelten folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen:

  • Verzicht auf Körperkontakt, wie Umarmungen und Händeschütteln
  • Einhalten der bekannten Husten- und Niesetikette
  • Gründliche Händehygiene
  • Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, soweit durch die Verhältnisse vor Ort erforderlich (z. B. in Übungspausen)
1.1 Raumhygiene

Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf Übungsräumlichkeiten, sondern auf alle Räume des Vereinsheimes o.ä.. So sind z. B. auch für Aufenthalts-, Gesellschafts- und Versammlungsräume organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die eine bestmögliche Umsetzung von Hygieneregeln ermöglichen.

Desinfektion

Es sind ausreichend Desinfektionsspender aufzustellen oder Desinfektionsmittel für Händedesinfektion bereitzuhalten.

Lüften

Es ist auf eine intensive Lüftung der genutzten Räume zu achten. Mindestens alle 45 Minuten ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, wenn möglich auch öfters während der Übungseinheiten.

Übungsstunden und Angebote im Freien sind aufgrund des permanenten Luftaustausches insgesamt zu favorisieren.

Reinigung

Auf eine regelmäßige Reinigung der Räume des Vereinsheimes o.ä. ist zu achten. Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Gebäuden wird auch in der jetzigen Corona-Pandemie durch das Robert-Koch-Institut nicht empfohlen. Hier ist eine angemessene Reinigung völlig ausreichend.

Bei der Nutzung von Geräten ist auf die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln wie Desinfektion besonders Wert zu legen.

1.2 Hygiene in Sanitärbereichen und Toilettenanlagen

Es sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher sowie Desinfektionsmittel aufgefüllt bereitzustellen in einem Umfang, der es allen Personen ermöglicht, eine regelmäßige Handhygiene ohne unangemessene Wartezeiten durchzuführen. Unter Voraussetzung des sachgerechten Gebrauchs sind auch Stoffhandtuchrollen aus retraktiven Spendersystemen geeignet. Auffangbehälter für Einmalhandtücher müssen vorhanden sein; auf regelmäßige Leerung und Entsorgung ist zu achten.

2. Mindestabstand

Da es für den tänzerischen Übungsbetrieb in Volkstanzgruppen erforderlich und nach den aktuellen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben des Landes Hessen zulässig ist, kann bei der Kontaktsportart Tanzen von der Einhaltung des Mindestabstands und einer anzahlmäßigen Beschränkung abgewichen werden.

Wo immer dennoch möglich, sollte insbesondere bei Sitzungen, Besprechungen, sowie vereins- oder gruppenbezogenen Versammlungen ein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten bzw. Mund-Nase-Bedeckungen getragen werden.

Hinweise zum Umgang mit den Behelfs-/Alltagsmasken (Mund-Nase-Bedeckungen)
  • Auch mit Maske sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen oder desinfiziert werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen oder desinfiziert werden (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).
3. Dokumentation und Nachverfolgung

Zentral in der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten.

Um im Falle einer Infektion bzw. eines Verdachtsfalls ein konsequentes Kontaktmanagement durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen, ist auf eine hinreichende Dokumentation in Bezug auf die in der Übungsstunde jeweils anwesenden Personen zu achten („wer hatte mit wem engeren, längeren Kontakt?“) und entsprechende Anwesenheitslisten zu führen.

Zusätzlich wird die Verwendung der Corona-Warn-App empfohlen. Die Verwendung ist freiwillig und kann nicht angeordnet werden.

4. Verpflegung, Getränke und Nahrungsmittelzubereitung

Bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln ist auf strenge Hygiene zu achten. Ebenso sind geeignete Rahmenbedingungen für die Einnahme von Speisen und Getränke zu schaffen, wobei strikte Abstandsregeln einzuhalten sind.

III. Anpassungen an das Infektionsgeschehen

Die nach wie vor sehr dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie erfordert es, das Infektionsgeschehen weiterhin lokal, regional und landesweit sensibel zu beobachten. Jedem neuen Ausbruch des Corona-Virus muss zusammen mit den kommunal Verantwortlichen und den lokalen Gesundheitsämtern konsequent begegnet und die erforderlichen Maßnahmen nach den landesrechtlichen Vorgaben ergriffen werden.

IV. Unterstützung

Als Ansprechpartner stehen die örtlichen Gesundheitsämter sowie die lokalen Ordnungsämter der Gemeinden und Städte zur Verfügung.

Corona: Sachstand zum 11. Juni 2020

In einer Pressekonferenz der Hessischen Landesregierung wurden am 10. Juni 2020 verschiedene Anpassungen zur Corona-Pandemie bekannt gegeben. Für unseren „Kontaktsport“ (Volks-)Tanz bedeutet das eine erhebliche Verbesserung der aktuellen Lage:

Die ab 11. Juni 2020 gültigen FAQ des Landessportbundes Hessen (LSBH)

Im Übrigen gebe ich nachstehende Erklärungen und Hinweise bekannt, die Ihr als Basis für Euer eigenes Handeln und Entscheiden in Euren Vereinen und Gruppen nutzen könnt.

Die endgültige Entscheidung, ob Ihr diese Lockerungen tatsächlich für Eure Übungsstunden umsetzt oder ob Ihr noch weiter abwarten wollt (ggf. bis nach den hess. Sommerferien), liegt bei Euch bzw. Euren Vorstandsgremien.

Die für den Tanzsport wichtigste Änderung auf einen Blick

  • Am 10. Juni hat die Hessische Landesregierung eine Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus verabschiedet, die bis zum 16. August 2020 gilt. (Die jeweils geltende „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ findet ihr auf der Webseite des Landes Hessen.) Diese wirken sich auch elementar auf den Sportbetrieb im Land aus.
  • So ist ab dem 11. Juni unter bestimmten Auflagen neben dem Trainings- nun auch ein Wettkampfbetrieb wieder möglich.
  • Der Sport- und Wettkampfbetrieb darf alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes stattfinden.
  • Es dürfen also zehn Personen miteinander die Abstandsregel pro Trainingseinheit unterschreiten. Wird der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten, spielt die Gruppengröße keine Rolle.
  • Gruppen von maximal zehn Personen können diesen Mindestabstand sogar unterschreiten, somit untereinander in Kontakt treten.

Für unser Volkstanzen bedeutet das:

  • Das Tanzen mit einem/einer Tanzpartner/in, unabhängig davon, ob man sich in einer Lebensgemeinschaft befindet, ist wieder erlaubt.
  • Tanzen Gruppen von 5 Paaren (10 Personen) gleichzeitig miteinander, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern untereinander nicht eingehalten werden. Der/die Trainer/in muss aber dann den Mindestabstand zur Gruppe einhalten.
  • Die taktile Korrektur , d.h. das Anfassen, eines Paares  durch eine/n Trainer/in oder eine/n Übungsleiter/in ist möglich. Es muss jedoch die max. Gruppengröße von 10 Personen (=5 Tanzpaare) beachtet werden.
  • Es ist notwendig, bei Übungseinheiten Teilnehmerlisten zu führen. Gerade jetzt geht es darum, Infektionsketten nachverfolgbar zu machen. Viele Spitzenverbände empfehlen deshalb, bei der Wiederaufnahme des Sportbetriebs in angepasstem Rahmen Teilnehmerlisten zu führen. In diesen Listen sind die Namen der Trainierenden, Anschrift und Telefonnummer zu dokumentieren und einen Monat ab Beginn der Übungseinheit geschützt vor Einsicht durch Dritte für die zuständige Behörde vorzuhalten. Diese Vorgabe der aktuell gültigen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung muss umgesetzt werden. Eine Abfrage des Gesundheitszustandes der Teilnehmenden ist jedoch nicht zulässig.
  • Zur Frage, ob (Volks-)Tanzen in nicht ausgewiesenen Sportstätten, wie Dorfgemeinschaftshäusern, Gemeindezentren, etc. durchgeführt werden darf:
    Die Entscheidung, ob das jeweilige Gebäude geöffnet wird, obliegt dem Betreiber. Bei Dorfgemeinschafts-/Bürgerhäusern etc. ist dies in der Regel die Kommune.
  • An den jeweiligen Betreiber sollten sich Vereine auch wenden, um die Nutzungsvoraussetzungen sowie das entsprechende Hygienekonzept zu erfragen. Eine formale Erlaubnis der Kommune bzw. des Betreibers ist jedoch nicht notwendig, wenn ein Verein dort schon vor der Corona-Pandemie regelmäßig seinen Übungsbetrieb durchgeführt hat. Die Verordnung und der entsprechende Erlass gestatten dies.

Hygienekonzepte

  • Ob die Beachtung der üblichen Hygienekonzepte ausreicht oder eigene Konzepte entwickelt werden, liegt in der Verantwortung des jeweiligen Veranstalters der Übungseinheit bzw. des Betreibers einer Sportstätte und ist immer sportartspezifisch zu beantworten. Die entsprechenden Informationen und Dokumente findet man hierzu auf der Webseite des DOSB. Dort können auch die Hygieneleitlinien des Robert-Koch-Instituts eingesehen werden.
  • Darüber hinaus gibt es weitere hilfreiche Informationen, die bei der Erarbeitung eines eigenen Hygienekonzeptes helfen können:
    • Die VGB Unfallversicherung hat branchenspezifische Handlungsempfehlungen für den Bereich Sportvereine entwickelt.
    • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt allgemeine Hygienetipps zur Infektionsvermeidung vor.
    • Wer „auf Nummer“ sicher gehen will, fragt beim Ordnungsamt seiner Kommune nach.
  • Für eine Veranstaltung im Rahmen einer Aus-, Fort- und Weiterbildung (siehe § 5 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) darf die Gruppengröße i.d.R. 15 Personen nicht überschreiten, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen muss sichergestellt werden.
    • Die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zur Hygiene sind dabei einzuhalten (Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife, Verwendung von Papierhandtüchern, Einhaltung der Niesetikette – Niesen und Husten in die Armbeuge, Vorhalten von Desinfektionsmitteln, regelmäßige Desinfektion von Arbeitsmitteln etc.).
    • Bei näherem Abstand zwingend Mund-Nase-Schutz tragen.

Da die Anpassung der Verordnung noch ganz neu ist, bleiben bestimmt Fragen offen, die noch nicht beantwortet werden können. Weitere Informationen werden so schnell als möglich nachgesteuert.

Die Hessische Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege sieht daher die Möglichkeit gegeben, unter den o.a. Voraussetzungen die Ausrichtung HVT-eigener Volkstanz- und Brauchtumsseminare etc. in einem sensiblen Maße wieder aufnehmen.

Die Mitgliedsgruppen der Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege werden daher gebeten, die eigenen Vereinsaktivitäten entsprechend einzuordnen, damit für den eigenen Verein bzw. für die eigene Gruppe eine Einschätzung vorgenommen werden kann. Der Landesvorstand der HVT kann hierbei lediglich Hinweise und Ratschläge für die Aktivitäten der Mitgliedsgruppen geben.