Sonderurlaub

Auf dieser Seite können Sie einen Antrag auf Sonderurlaub für begleitende Aktivitäten des BkJ stellen. Es handelt sich dabei um einen Neuantrag an den Hessischen Jugendring auf Befürwortung zur Freistellung nach dem hessischen Kinder- und Jugendgesetzbuch (HKJGB IIII – Ehrenamt in der Jugendarbeit, 18. Dezember 2006).

Bitte füllen Sie zur Antragsstellung die folgenden Formularfelder mindestens 6 Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung vollständig aus. Wir werden den Antrag schnellstmöglich bearbeiten und uns wieder bei Ihnen melden. Ein schriftlicher Antrag ist nur noch auf Anfrage möglich.

Details zum Antrag

Wie bekommt man Arbeit und Ehrenamt unter einen Hut? (Sonderurlaub)

Für das ehrenamtliche Engagement können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugend- und Verbandsarbeit deutschlandweit Sonderurlaub beantragen. Das gilt für das Leiten von oder Mitarbeiten in Jugendfreizeiten bzw. internationalen Begegnungen, wie auch die Teilnahme an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen. Der vielfach vorhandene Rechtsanspruch auf „Freistellung von der Arbeit“ (Sonderurlaub), darf und kann nur verwehrt werden, wenn ein „zwingendes betriebliches Interesse“ der Dienst- oder Arbeitsbefreiung entgegensteht. Auch mag mancher Arbeitgeber nicht gerade begeistert sein, aber es gibt auch Andere, die das ehrenamtliche Engagement zu schätzen wissen.


Kann ich mich für meine Tätigkeit von meiner Arbeitsstelle freistellen lassen? (Anspruch auf Sonderurlaub)

Jedes Bundesland hat für diesen Fall eine andere Regelung; prinzipiell sind jedoch alle sehr ähnlich: Ein allgemeiner Anspruch besteht, sofern keine betrieblichen Interessen dagegen sprechen. Anträge auf Sonderurlaub sind i.d.R. über den Verband, d.h. die HVT bzw. den BkJ zu stellen.

Ein Anspruch auf Vergütung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Viele Tarifverträge sehen Sonderurlaub unter Wegfall der Bezüge vor (so z.B. § 28 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst). In einem engeren Sinne wird sogar nur dieser Fall begrifflich als Sonderurlaub betrachtet, während die Fälle aus dem § 616 BGB, welche den Arbeitgeber zur Fortzahlung der Bezüge während einer Freistellung von der Arbeitspflicht verpflichten, als „Freistellung“, „Arbeitsbefreiung“ u.s.w.. deklariert werden. Unabhängig davon bleiben jedoch der Bildungsurlaub, der in vielen Bundesländern aufgrund spezieller Weiterbildungsgesetze gewährt wird, und spezielle Sonderurlaubsregelungen für die Mitarbeit in der Jugendhilfe (z.B. als Jugendgruppenleiter).

Für Beamte ist der Sonderurlaub in der Sonderurlaubsverordnung des Bundes bzw. den Parallelvorschriften der Länder geregelt (Siehe SUrlV). Sie enthalten detaillierte kasuistische Aufzählungen, der die Gewährung von Sonderurlaub rechtfertigenden Umstände, wie z.B. fachliche, staatspolitische, kirchliche, sportliche Zwecke, welche bezahlt werden können.

Bei individuellen Fragen wenden Sie an Ihren Arbeitgeber und unsere Ansprechpartner/innen, die auf den Seiten des Antrags veröffentlicht sind.


Wie stelle ich einen Antrag auf Sonderurlaub?

Das Gesetz über Sonderurlaub in Hessen ist im vierten Teil des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches (HKJGB), §§ 43-48, (GVBl II 34-56) verankert und bietet allen ehrenamtlich und führend in der Jugendarbeit tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich zusätzlich zum Erholungsurlaub jährlich bis zu zwölf Arbeitstage für die Tätigkeit in der Jugendarbeit freistellen zu lassen.

Der Arbeitgeber braucht dazu einen schriftlichen Antrag, der mindestens sechs Wochen im Voraus eingereicht werden muss. Zu dem Antrag gehören eine Anmeldebestätigung und ein Nachweis über die Anerkennung der Veranstaltung nach der Gesetzeslage. Beides erhält Ihr Arbeitgeber von uns über den Hessischen Jugendring.

Innerhalb von drei Wochen muss der Arbeitgeber schriftlich auf den Antrag reagieren, ansonsten gilt die Freistellung als erteilt.

Nach dem absolviertem Sonderurlaub muss dem Arbeitgeber eine Teilnahmebestätigung vorgelegt werden. Bringen Sie dieses Formular bitte ebenfalls zur Veranstaltung mit, damit es dort vom Veranstalter unterzeichnet werden kann.

  Teilnahmebescheinigung
Formular zur Bestätigung der Teilnahme im Rahmen eines Sonderurlaubantrags für begleitende Aktivitäten des BkJ

Anträge zur Freistellung, wie auch zur Befürwortung, müssen grundsätzlich Angaben zu Name, Geburtsdatum, Privatanschrift, Anschrift der Beschäftigungsstelle (Arbeitsmittelpunkt mit Geschäftsstelle in Hessen), Anschrift des durchführenden Vereins/Verbandes, Zeitraum und Dauer der Freistellung, Titel und kurze Beschreibung der Veranstaltung beinhalten sowie eine Beschreibung der Funktion(en), die der/die Antragsteller/in bei dieser Veranstaltung hat.

Eine bezahlte Freistellung ist u.a. für die Mitarbeit in Zeltlagern, Jugendherbergen und Heimen, die Betreuung von Jugendlichen bei sonstigen Veranstaltungen, den Besuch von Tagungen, Lehrgängen und Seminaren der Jugendverbände, der öffentlichen Jugendpflege und -bildung sowie im Rahmen des Jugendsports zu gewähren. Aus einer Freistellung dürfen sich keine Nachteile für das Beschäftigungsverhältnis ergeben.

Sie können den Antrag auf Sonderurlaub im Rahmen der BkJ-Jugendarbeit über unser Onlineformular stellen. Füllen Sie dazu alle Felder wahrheitsgemäß aus. Beachten Sie unbedingt die einzuhaltenden Fristen!

Unsere Ansprechpartnerin und Bearbeiterin für Sonderurlaub

Christine Möller

Christine Möller
Landesjugendkassenwartin
christine.moeller@bkj-hessen.de

Neuantrag

Antragsstellung Sonderurlaub

Person










Mitgliedschaft



Arbeitgeber







Geplante Veranstaltung




Anmerkungen