Corona-Pandemie Fortentwicklung und Aktivitäten der HVT über den 17. Mai 2021 hinaus

Liebe Freunde,

die Hessische Landesregierung hat in der 19. Kalenderwoche die Hessische Coronaverordnung erneut angepasst. Diese enthält nun ein Stufenmodell, das am 17. Mai 2021 in Kraft getreten ist und welches sich an den Inzidenzen der Landkreise und kreisfreien Städte orientiert.

Eine Übersicht, in welchem Landkreis oder in welcher kreisfreien Stadt welche Stufe gilt, wird immer aktualisiert auf der Seite des Hessischen Sozialministeriums veröffentlicht.

Es gilt nunmehr:

  • 7-Tages-Inzidenz drei Tage in Folge über 100:
    → Es gilt die im Infektionsschutzgesetz (IfSG) verankerte „Bundesnotbremse“.
  • 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (jeder Tag mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen) unter 100:
    → Es gilt Stufe 1 der Landesregelung.
  • 7-Tages-Inzidenz an weiteren 14 aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 oder an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 50:
    → Es gilt Stufe 2 der Landesregelung.

Einen Kurz- und Kompaktüberblick über die Regelungen findet ihr hier: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/kurz_knapp_land_final_v3_0.pdf.

Alle Regelungen zur „Bundesnotbremse“ sowie den Stufenregelungen des Landes findet ihr unter https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/treffen-veranstaltungen-freizeit-und-sport/freizeitangebote-und-sport.

Unabhängig von diesen Regelungen können Städte, Gemeinden und Kreise kommunale Allgemeinverfügungen treffen, die über die Landes- bzw. Bundesebene (verschärfend) hinausgehen.

Besondere Regelungen und Öffnungsklauseln gelten zudem für durchgängig bzw. vollständig geimpfte oder von COVID-19 genesenen Personen; diese sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen.

Durch das Neben- und Miteinander von „Bundesnotbremse“, den beiden Stufen der Landesverordnung, ggf. kommunalen Spezialregeln und weiteren Bestimmungen, wie z.B. den Öffnungsklauseln für Geimpfte und Genesene, hat die Komplexität des Rechtsrahmens nochmals deutlich zugenommen.

Es ist daher zu hoffen, dass wir uns baldmöglich über einen weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens und ein hessenweites Inkrafttreten von Stufe 2 der Landesverordnung schrittweise einem Wiedereinstieg in den Kontaktsport, so auch dem Volkstanz, nähern können.

 

Die HVT hatte bislang noch alle Aktivitäten, wie bspw. Seminare aller Art, ausgesetzt und terminlich verschoben.

Jedoch ist nun eine Perspektive erkennbar, sodass wir unsere Betätigungen zielstrebig wieder aufnehmen können. Die Bezirke sind daher gebeten, ihrerseits die regionalen Inzidenzen zu beobachten und sodann behutsam und sensibel zu Versammlungen und Seminaren einzuladen, sobald die Stufe 2 der Landesregelung erreicht ist und erhalten bleibt.

In Stufe 2 ist der Freizeit- und Amateursport im Freien oder auch in Räumlichkeiten, auch als Mannschaftssport und somit der gesamte Sportbetrieb, wieder zulässig.

In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf die Ausführungen des Landessportbundes Hessen. Der Landessportbund hat FAQs und Auslegungshinweise – nach Abstimmung mit der Landesregierung – mit Stand vom 28. Mai 2021 zu allen relevanten Coronaregelungen aktualisiert. Diese Informationen findet ihr unter https://ww.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/.

Wichtig ist bei Wiederaufnahme des Vereinsbetriebs, dass die zuständigen Ämter der Landkreise, Gemeinden oder Städte einbezogen werden, um auf örtliche Sonderregelungen oder Auflagen achten zu können.

Als weiteren Aspekt müssen hierbei auch noch geltende Einschränkungen bei der Nutzung von Räumen in öffentlichen Gebäuden (DGH, Bürgerhäuser, Schulen, etc.) in die Überlegungen eingezogen werden.

Neben einem ausgehängten Hygienekonzept entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, genügend vorhandenen und aufgestellten Desinfektionsmöglichkeiten, sowie einer Dokumentation der Teilnehmer zur Kontaktnachverfolgung ist die ausreichende Lüftung von Räumen nach wie vor verbindlich. Empfohlen wird nunmehr auch ein tagesaktueller (bzw. nicht älter als 24 Stunden) Negativnachweis der Teilnehmer durch eine Testeinrichtung/Zentrum bzw. ein Nachweis der durchgängig erfolgten Impfung gegen COVID-19 (Impfnachweis) bzw. ein Nachweis als COVID-19 Genesener.

Kinder bis einschließlich 14 Jahren können im Freien in Gruppen bereits in Stufe 1 der Landesverordnung Sport, somit auch Tanzen, ohne Abstand und mit Kontakt treiben. Hierbei sind bis zu zwei Trainer, Tanzleiter oder Betreuer zulässig.

Vereins- und Versammlungsräume sind in Stufe 1 grundsätzlich noch geschlossen. Für zulässige Veranstaltungen gem. der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung können Vereinsversammlungsräume geöffnet werden. Hierbei ist jedoch, wie oben beschrieben, eine Abstimmung mit den Trägern (Städte, Gemeinden, Landkreise) der genutzten Einrichtungen (DGH, BGH, Schulen etc.) durchzuführen.

Mit diesen dargestellten Möglichkeiten bieten sich auch für unsere Mitgliedsgruppen Perspektiven für eine zeitnahe Wiederaufnahme des Volkstanzbetriebes.

Wir regen an, hiernach zu verfahren und die Aktivitäten, bspw. Übungsstunden zum Volkstanzen, nach und nach und unter Berücksichtigung der oa. Ausführungen wieder aufzunehmen, ggf. sich zunächst zu anderweitigen Aktivitäten im Freien zu treffen.

Sensibilität und Respekt vor dem Corona-Virus bitte ich nach wie vor nicht außer acht zu lassen.

Wichtig ist, die zuständigen örtlichen kommunalen Behörden betreffend einer Wiederaufnahme des Tanzens in Gruppen VOR dem Start zu kontaktieren.

Unsere bereits am 6. März 2021 eintägig geplante HVT-Frühjahrstagung wird als eintägige Tagung AUSNAHMSWEISE im Monat Juli nachgeholt. Eine Einladung hierzu wird Euch in den nächsten Tagen auch über E-Mail zugehen.

Bei Fragen zu der komplexen Gesamtthematik steht Euch der Landesvorsitzende gerne zur Verfügung.
Nutzt das Impfangebot und bleibt gesund.

 

Veröffentlicht von

Torsten Frischkorn

Ich bin ein waschechter Lauterbacher Strolch! Im Mai 1963 wurde ich in der Kreisstadt des Vogelsbergkreises - genau wie Eltern und Großeltern - geboren, wohne jedoch aus beruflichen Gründen seit 1998 in Fulda, der osthessischen Metropole. Trotzdem bin ich mehrmals in der Woche in meiner Geburtsstadt Lauterbach, wo ich seit 1985 meinem Hobby, dem Volkstanz, nachgehe. Im 18. Jahr leite ich dort nun die Lauterbacher Trachtengilde, war aber auch vorher bereits langjährig stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer dieser Volkstanzgruppe. Die Begeisterung für die Verbandsarbeit hat der ebenfalls aus Lauterbach stammende ehemalige BkJ-Jugendwart des Bezirks Ost Heiko Dietz bei mir geweckt. Die erste Station in der Verbandsmitarbeit von mir war seit 2001 die Vertretung des Bezirks Ost der HVT im verbandsinternen Arbeitskreis Hessentag. Die langjährigen Erfahrungen aus der Organisation der Internationalen Lauterbacher Gildefeste waren mir hierbei sehr hilfreich. Ende 2003 wurde ich zum Leiter des osthessischen HVT-Bezirks gewählt, zu dem 20 Volkstanz- und Trachtengruppen sowie zwei Musikkapellen zählen. Seitdem arbeite ich im Vorstandsgremium der HVT mit. Meine Wiederwahl zum Bezirksleiter erfolgte im November 2007. Diese Tätigkeit endete mit Ablauf der Wahlperiode im November 2011. Im November 2007 erfolgte bereits meine Wahl zum Landesvorsitzenden der HVT, die ich nun in der vierten Amtsperiode verantwortlich führen darf. Vertrauen, gegenseitige Information und Kommunikation miteinander sowohl im Vorstandsteam als auch mit allen Mitgliedsgruppen erachte ich für die ehrenamtliche gesellschaftliche Arbeit als bedeutend und sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unsrer guten Teamarbeit die Erwartungen erfüllen werden.

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